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KW 25/18: Content-Marketing, Teil II.

In Teil II meiner Artikel-Serie zu „Content-Marketing“ erkläre ich, warum ich dafür die Disziplinen Design Thinking, Event-, Guerilla- und Neuro-Marketing miteinander verbinde, was das jeweils ist und welche Erfahrungen ich damit habe.

Design Thinking und Service Design

Was ist das?

  • Design Thinking ist ein strukturierter Prozess, um Probleme zu lösen, Ideen zu finden sowie um Produkte, Dienstleistungen, Innovationen oder Geschäftsmodelle zu entwickeln, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Kunden orientieren und diesen auch frühzeitig einbinden.

 Wenn man mit dieser Innovations-Methode den Schwerpunkt auf die Entwicklung oder Verbesserung von Geschäftsmodellen oder Dienstleistungen (Services) legt, dann spricht man von Service Design.

Warum nutze ich es?

  • Bei den Modellen von "Design Thinking" und "Service Design" ist die Vorgehensweise sehr ähnlich, wie beim Content-Marketing. Am Anfang muss ich herausarbeiten, was meine Zielgruppen interessiert, wobei "Personas" und "Customer Journey Mapping" helfen. Mit diesen Erkenntnissen generiere ich Ideen, wie mein Content helfen kann, deren Probleme zu lösen. Um meine Ideen zu testen, entwickle ich einfache Prototypen und nutze das Feedback meiner Zielgruppen, um mich kontinuierlich zu verbessern.

Welche Erfahrungen habe ich damit?

  • Ende 2015 hat der Unternehmensberater Stefan Wacker in Nürnberg eine Online-Plattform und Veranstaltungs-Reihe zu "Service Design" initiert und mich gefragt hat, ob ich ihn dabei unterstütze. Seitdem bin ich nicht nur Mit-Organisator der vierteljährlichen Vortrags-Reihe Service Design Drinks, der jährlichen Weiterbildung Service Design Summit und des Design Thinking Barcamps im November 2017, sondern ich habe auf meiner Website auch eine eigene Blog-Kategorie für dieses Thema geschaffen, in der ich unter anderem regelmäßig Fachbücher vorstelle.

Event-Marketing:

Was ist das?

  • Die Auswahl, Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, wie Vortrags-Reihen, Konferenzen, Barcamps, Messe-Auftritte, usw.

Warum nutze ich es?

  • Nirgendwo bekommt man so direktes und ungefiltertes Feedback, wie bei Veranstaltungen. Aus diesem Feedback kann man lernen und durch die Gespräche mit den Teilnehmern erfährt man, was die Zielgruppen wirklich interessiert.
  • Mit einer Veranstaltungs-Reihe kann man sich als Experte für einen Themen-Bereich positionieren und alles, was in der Vor- und Nach-Bereitung sowie währenddessen mit der Veranstaltung zu tun hat, liefert Inhalte für's Content-Marketing.  

Welche Erfahrungen habe ich damit?

  • August 1992 bis Januar 1995: Ausbildung zum Werbekaufmann mit den Schwerpunkten "Event und Audiovisuelle Medien" (Fotografie, Video und Multivisions-Shows) in der renommierten Event-Agentur VOK DAMS in Wuppertal.
  • April 1995 bis März 1996: Auslands-Aufenthalt als Tauchlehrer-Assistent in der Türkei und in der Karibik (Qualifikation: Fachübungsleiter- bzw. Trainer-C-Lizenz "Breitensport Rettungsschwimmen" des Deutschen Sportbundes, DLRG Rettungstaucher, PADI Divemaster und CMAS *** mit knapp 1.000 Tauchgängen).
  • Juni bis Oktober 1997: Organisation der Cannes-Rolle (jährliche Präsentation der besten Werbe-Filme) mit ca. 2.000 Gästen in der Meistersingerhalle in Nürnberg im Rahmen meiner Betreuung der Nürnberger Geschäftsstelle des Kommunikationsverband Bayern BWF e.V. (heute CommClubs Bayern e.V.).
  • 2009: Erstellen eines Whitepapers zum Thema "Events + Web 2.0" für die oben genannte Event-Agentur.
  • seit 2010: Medien-Partner von Konferenzen, Vorträgen und Workshops mit Begleitung durch einen Twitter-Livestream.
  • Juli bis Dezember 2012: Barkeeper bei 16 geschlossenen Veranstaltungen in der Café-Bar Kabine in Nürnberg.
  • 2014: Ehrenamtliche Mitarbeit in den Orga-Teams des Barcamps und der WebWeek in Nürnberg mit dem Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit.
  • 2015: Unterstützung bei der Organisation und Social Media-Betreuung der Jahres-Konferenz der Allianz pro Fachkräfte in Nürnberg mit Barcamp zur Arbeitsmarkt-Integration von Flüchtlingen sowie Unterstützung bei der Organisation und Moderation eines Tages-Workshops für städtische Wirtschaftsförderungen in Nürnberg zum Austausch über die Nutzung von Social Media.
  • seit 2016: Mit-Organisator der vierteljährlich stattfindenden Service Design Drinks und des jährlich stattfindenden Service Design Summit in Nürnberg.
  • 2017: Mit-Organisator des Design Thinking Barcamps in Nürnberg.

Guerilla-Marketing:

Was ist das?

  • Das Guerilla-Marketing setzt auf überraschende und ungewöhnliche Marketing-Aktionen, die dadurch eher Aufmerksamkeit bekommen und in Erinnerung bleiben.

Warum nutze ich es?

  • Wir sind ständig vielen Kommunikations-Einflüssen ausgesetzt und es sind nur die nachhaltig wirksam, die sich auf sympathische und nützliche Weise abheben. Unter anderem bei der Betreuung des oben erwähnten High-End HiFi- und TV-Händlers von 2006 bis 2010 habe ich damit gute Erfahrungen gemacht.

Welche Erfahrungen habe ich damit?

  • Ich habe diese Denkweise seit Jahren verinnerlicht und schaue mir alle Kommunikations-Maßnahmen automatisch immer auch aus diesem Blickwinkel an.

Neuro-Marketing:

Was ist das?

  • Das Neuro-Marketing versucht die Erkenntnisse der Gehirn-Forschung für's Marketing zu nutzen, indem mit Persönlichkeits-Modellen die individuellen Veranlagungen der Menschen verstanden werden. Das Verhalten von Menschen wird damit nachvollziehbarer und häufig sogar vorhersehbar. Die Positionierung des Unternehmens und die Gestaltung des Contents kann danach ausgerichtet werden, um die Zielgruppen auf die für sie passende Weise anzusprechen und zu erreichen.

Warum nutze ich es?

  • Ich habe eine gut ausgeprägte Empathie und kann die Veranlagungen von Menschen inuitiv gut einschätzen. 2008 habe ich durch einen Vortrag bei der Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. (GfA) erfahren, dass es Modelle gibt, die dem eine solide Basis geben. Seitdem ist das für mich der wichtigste und nützlichste Aspekt im Umgang mit Beratungs-Kunden und Seminar-Teilnehmern.

Welche Erfahrungen habe ich damit?

  • 2008: Teilnahme an allen 3 Modulen des Persönlichkeits-Modells Biostruktur-Analyse Structogram (Schlüssel zur Selbstkenntnis, zur Menschenkenntnis und zum Kunden).
  • 2009: Ausbildung zum Trainer für das Persönlichkeits-Modell Biostruktur-Analyse Structogram in den Modulen "Schlüssel zur Selbstkenntnis" und "Schlüssel zur Menschenkenntnis".
  • 2010 bis 2017: Jährliche Teilnahme am Neuromarketing-Kongress, auf dem unter anderem Anwendungs-Beispiele des Persönlichkeits-Modells Limbic Map vorgestellt werden.
  • 2014: Teilnahme am Symposium vom Turm der Sinne mit dem Thema "Das soziale Gehirn". Halten von Vorträgen, bzw. Sessions beim "SEO- und Online Marketing-Stammtisch" in Nürnberg und beim "Barcamp" in Regensburg.
  • 2015: Ausbildung zum Trainer für das Persönlichkeits-Modell 3G. Halten von Vorträgen, bzw. Sessions beim "Barcamp" und beim "Open Summit" in Nürnberg. Veröffentlichen eines Artikel in der "Wirtschaftszeitung" in Regensburg.
  • 2016: Halten von Kompakt-Workshops, bzw. Sessions bei den "Junioren des Marketing-Club" in Nürnberg, beim "iKoKo-Barcamp für interne Kommunikation und Kollaboration" in Wiesbaden und beim "Design Thinking-Barcamp" in Düsseldorf.

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