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KW 21/18: Content-Marketing, Teil I.

Ich starte eine neue Artikel-Serie zu „Content-Marketing“ und in Teil I beantworte ich folgende Fragen: Was ist das? Warum sollten Sie sich damit beschäftigen? Warum habe ich mich 2006 darauf spezialisiert? Welche Erfahrungen habe ich damit? Wie gehe ich dabei vor?

Strategischer Marken-Aufbau mit Content-Marketing.

Was ist das?

Warum sollten Sie sich damit beschäftigen?

  • Seit ca. 2005 bis 2007 haben das Internet mit Website-Blogs und Social Media sowie dem aufkommen der ersten Smartphones einen vorher nicht gekannten Zugang zu Informationen ermöglicht. Und das zu jeder Zeit an jedem Ort.
  • Das hat nicht nur zu einer neuen Transparenz und Vergleichbarkeit geführt, sondern auch dazu, dass Menschen immer öfter einen Blick hinter die Kulissen der Unternehmen wünschen, den Dialog suchen und sich beim Kauf von Produkten und Dienstleistungen auch daran orientieren, wie Unternehmen mit ihren Mitarbeitern und der Umwelt umgehen, wie innovativ sie sind und wie offen sie das alles kommunizieren.
  • Auch potentielle Mitarbeiter wollen vor einer Bewerbung immer öfter mehr über einen Arbeitgeber erfahren und woran sie auf welche Weise mit wem arbeiten werden.
  • Die enorme Zunahme von Informationen im Internet und die Entwicklung neuer Technologien hat auch Auswirkungen auf das Finden von Inhalten und auf das Such-Verhalten von Menschen. Google hat bereits 2013 mit dem Hummingbird-Update eine Semantische Suche geschaffen, die weniger auf Keywords achtet, sondern mehr auf inhaltliche Zusammenhänge. Sprach-Assistenten, wie Siri von Apple oder Alexa von Amazon verstehen gesprochene Worte, bei denen eher umgangssprachliche Begriffe verwendet werden, statt der bisher getippten, fachlich korrekten Begriffe. Mit Artimis gibt es eine Künstliche Intelligenz, die das Internet nach Lieferanten-Beziehungen durchsucht, um den Einkauf digitaler zu machen. Suchmaschinen-Optimierung wurde dadurch in den letzten Jahren überwiegend zu einem Content-Thema.
  • In den letzten Jahren nehmen die meisten Menschen die Welt so wahr, dass man weniger planen und sich auf etwas verlassen kann, das vieles schneller und komplexer geworden ist. Für diese Entwicklung wurde der Begriff VUCA geprägt. Er steht einerseits für die Situations-Beschreibung "Volatility (Volatilität oder Unbeständigkeit), Uncertainty (Unsicherheit), Complexity (Komplexität) und Ambiguity (Mehrdeutigkeit)" sowie andererseits für die daraus resultierende Handlungs-Empfehlung "Vision (Vision), Understanding (Verstehen), Clarity (Klarheit) und Agility (Agilität). Wenn dem so ist, dann kann mit einem Unternehmens-Blog schnell und einfach darauf reagiert werden, in dem ein Thema nach dem anderen herausgegriffen und in der Tiefe behandelt wird, um den Website-Besuchern (Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter und Bewerber) die Unternehmens-Haltung zu dem jeweiligen Thema aufzuzeigen, damit bei Google gefunden zu werden und Gespräche in Social Media anzustoßen. 
  • Niemand will Werbung. Weder auf Websites, wo werbliche Inhalte ignoriert und Online-Banner weggeklickt oder durch AdBlocker ausgeblendet werden, noch in Social Media, wo sich die Nutzer aufhalten, um sich mit ihren Kontakten auszutauschen, zu informieren und unterhalten zu lassen.
  • Werbung ist nur solange sichtbar, wie Sie dafür bezahlen. Content im Archiv Ihres Unternehmens-Blogs, den Sie zielgerichtet in Social Media teilen, wirkt hingegen nachhaltiger. Auch im Sinne der Auffindbarkeit in Suchmaschinen.

Warum habe ich mich 2006 darauf spezialisiert?

  • Ich blogge auf meiner Website seit Herbst 2001 und im Sommer 2006 hat mich ein damals neu gegründeter High-End HiFi- und TV-Händler damit beauftragt, seine regionale Bekanntheit und seine Sichtbarkeit im Internet aufzubauen. Über den Zeitraum von 4 Jahren habe ich in seinem Website-Blog als Ghostwriter und Online-Redakteur über 270 Artikel veröffentlicht und damit begonnen, diese in den damals aufkommenden Social Media-Plattformen zu teilen.
  • Mit der Beobachtung des Google-Rankings und der Auswertung von Google-Analytics konnte ich sehen, was funktioniert und wie man Besucher-Ströme im Internet gezielt lenkt. Das schien für mich der effizienteste und nachhaltigste Weg zu sein, was sich seitdem bei diversen Kunden (egal ob B2B oder B2C) und in mehreren eigenen Projekten bestätigt hat.

Welche Erfahrungen habe ich damit?

  • 1988 - 1993: Mitglied in der Jungen Presse Nordrhein-Westfalen e.V. aufgrund meiner Tätigkeit als Redakteur für Schüler- und Vereins-Zeitungen.
  • seit 2001: Eigenes Blog mit bereits über 550 Artikeln. Das dafür eingesetzte Content-Management-System (CMS) habe ich in dem Jahr gemeinsam mit einem Designer entwickelt (mehr dazu auf der Seite Eigenes CMS), worüber die Designer-Zeitschrift Page in der Ausgabe 7/2002 in dem Artikel "Wie Kreativ-Agenturen für Effizienz und Qualität bei der Planung und Durchführung ihrer Aufträge sorgen" mit einem Anwender-Statement von mir berichtet hat.
  • seit 2002: Besuch von Poetry-Slams und eine Anzeigen-Kooperation mit dem Nürnberger Burgtheater in 2008. Regelmäßiges Schauen von Kabarett-Sendungen, monatliche Kino-Besuche sowie eine Bibliothek mit mittlerweile ca. 400 Filmen und ca. 200 Romanen.
  • seit 2004: Nutzung diverser Social Media-Plattformen.
  • seit 2006: Tätigkeit als Online-Redakteur für Kunden mit unterschiedlichen Content-Management-Systemen, wie z.B. Adobe CQ5, Contao, Eforia, Inxternet, Typo3, WebEdition und Wordpress.
  • in 2007: Mit-Herausgeber eines Magazin für Liegeräder mit dem Schwerpunkt auf den Vertrieb von Print-Anzeigen im deutsch-sprachigen Raum.
  • seit 2008: Geben von Seminaren und halten von Vorträgen zum Themen-Bereich Online- und Social Media-Marketing unter anderem bei den IHK-Akademien in mittlerweile 6 Städten.
  • Mentor beim Content Weekend (2014, 2015) sowie Teilnahme an der Transforming Media Konferenz (2014) und dem Digital Media Camp (2016).
  • Konzeption und Durchführung einer Workshop-Reihe zum Thema Social Reading und Writing als Medien-Pädagoge für 13-15-jährige Schüler (Ende 2013 bis Anfang 2015) und seitdem vorstellen dieses Pilot-Projektes in mehreren Vorträgen und Workshops für Bibliotheks-Mitarbeiter und Lehrer.

Wie gehe ich dabei vor?

  • Zunächst mal muss definiert werden, wofür das Unternehmen steht, welche Probleme der Zielgruppen es hilft zu lösen und welchen Nutzen es für diese stiftet. Wie positionieren sich die Wettbewerber und wie kann man sich von denen glaubhaft differenzen? Ich unterstütze beim herausarbeiten des Unternehmenskerns und bringe dafür die absolut notwendige Sicht von außen ein.
  • Als nächstes wird eine Kommunikations-Strategie und ein Kommunikations-Konzept im Sinne eines roten Fadens erarbeitet, woran künftig alle Maßnahmen ausgerichtet werden. Hierbei ist es elementar, sich wirklich unterscheidbar zu präsentieren und die tatsächlichen Interessen der Zielgruppen zu berücksichtigen.
  • Anschließend werden Website, Blog sowie passende Social Media-Profile aufgebaut und mit Inhalten gefüllt. Dafür haben sich die Schritte Themen-Kategorisierung, Inhalte-Sammlung, Keyword-Recherche und Redaktions-Plan bewährt.
  • Mit Hilfe der Google Tools (Alerts, Analytics und Search Console) wird kontinuierlich geprüft, was funktioniert und die Vorgehensweise daran angepasst.
  • Parallel werden alle Tätigkeiten im Sinne eines nachhaltigen Wissens-Managements von mir dokumentiert und idealerweise ein Mitarbeiter des Kunden geschult, damit das Unternehmen künftig eigenständig agieren kann.
  • Meine Tätigkeit kann nun die dauerhafte redaktionelle Pflege des Website-Blogs und der Social Media-Profile als externer Ghostwriter und Online-Redakteur sein oder ich werde zum Sparrings-Partner, der z.B. monatlich oder vierteljährlich mal drüber schaut, um Feedback und Impulse zu geben.
  • Für Tätigkeiten, die dabei benötigt werden und die ich nicht selber erbringe, wie z.B. Fotografie, Grafik-Design und Website-Programmierung, habe ich ein umfangreiches Netzwerk, welches ich als Projektleiter steuere, sodass Sie nur einen Ansprechpartner haben, der sich um alles kümmert.
  • Was meine Leistungen hierfür kosten, sehen Sie in meinem Honorar-Bereich.

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