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KW 7/03: Mind-Maps statt Checklisten?

Bereits seit Anfang 1997 besuchen wir regelmäßig die Workshops der Gesellschaft für Arbeitsmethodik. Ein Thema, um effizienter und übersichtlicher zu arbeiten, sind "Mind-Maps", die wir schon seit Jahren erfolgreich einsetzen und die wir Ihnen heute vorstellen möchten.

Grundlagen:
Das menschliche Gehirn besitzt eine linke und eine rechte Hälfte. Forschungen haben gezeigt, dass beide Gehirnhälften jeweils unterschiedliche Funktionen wahrnehmen. Die linke Gehirnhälfte ist bei den meisten von uns für rationales Denken, Logik, Sprache, Zahlen, Linearität und Analyse zuständig, während der rechte Teil überwiegend Raumwahrnehmung, Phantasie, Farbe, Rhythmus, Gestalt, Musterkennung und Dimensionalität steuert.

Menschen, die bevorzugt analytisch, systematisch und rational arbeiten, haben eine "ausgeprägtere" linke Gehirnhälfte und kommen mit Checklisten gut zurecht. Menschen hingegen, die eher kreativ und visuell arbeiten, haben eine "ausgeprägtere" rechte Gehirnhälfte. Für diese Menschen können "Mind-Maps" eine hilfreiche Methode sein, um komplexe Sachverhalte übersichtlich zu strukturieren.

Was sind Mind-Maps?
Bei Mind-Maps fertigen Sie eine Zeichnung (Siehe Bild) an, von der verschiedene Verzweigungen abgehen, um somit ein Thema zu strukturieren. Bei einer Checkliste würden sie die zu berücksichtigenden Informationen einfach untereinander schreiben.

Wie erstelle ich eine Mind-Map?
Sie nehmen ein DIN A4-Blatt und legen es quer vor sich auf den Tisch. Nun schreiben Sie das zentrale Thema in die Mitte des Blattes. Von diesem Thema gibt es nun Unterkategorien, die vielleicht jeweils wieder verschiedene Punkte beinhalten.

Ein konkretes Beispiel: Als Kunden-Berater einer Werbeagentur habe ich verschiedene Kunden, für die widerrum mehrere Projekte anliegen, die ich beispielsweise mit einem Grafiker besprechen möchte.

Das zentrale Thema ist nun "Besprechung mit dem Grafiker". Von diesem Thema geht nun pro Kunde eine einzelne Verzweigung ab. An die "Kunden-Verzweigung" schreibe ich nun die einzelnen zu besprechenden Projekte.

Wozu kann ich Mind-Maps verwenden?
Wie oben beschrieben, können Sie eine "Mind-Map" also zur Strukturierung einer Besprechung verwenden. Sie können aber beispielsweise auch ein komplexes Projekt damit strukturieren oder Ihre nächste Party damit organisieren:

Um diese Party zu organisieren würden Sie bisher alles untereinander schreiben, was Sie dafür berücksichtigen müssen. Ihnen fällt im Laufe der Liste immer wieder etwas neues ein, was sie noch hinzufügen. Damit diese Liste übersichtlicher wird, müssen Sie sie jetzt noch strukturieren und den verschiedenen Punkten Ober-Begriffen zuordnen.

Mit einer "Mind-Map" heißt das zentrale Thema "Party". Einzelne Zweige können sein: Buffet, Einladung, Getränke, usw. Diese Zweige werden dann ergänzt, um einzelne Punkte. Beispiel "Buffet" wird ergänzt um Brot kaufen, Salat machen, Grill vorbereiten, usw. Sie erhalten also ein Werkzeug oder Hilfsmittel, das sich vielfältig einsetzen läßt.

Mind-Maps statt Checklisten?
Wie so häufig kann man nicht sagen, was besser geeignet ist, sondern jeder muss für sich selbst herausfinden, mit welcher Methode er besser arbeiten kann.

Interessante Websites:
www.checklisten.com
www.conceptdraw.de
www.gfa-nuernberg.de
www.gutshotel.de
www.methode.de
www.mindjet.de
www.mindmap.de
www.mindmap.ch
www.mindmapping.de
www.mind-mapping-seminare.de
www.mindmaps.de
www.pocketmindmap.com
www.zeitzuleben.de

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